Home | Impressum
Home
News
Planung
Interessante Links aus der Presse
Transitverkehr
Themen
Links
Kontakt

Mehr Verkehr in St. Pölten durch die S34

Die NÖN zitiert in der Ausgabe vom 11.04. Bgmst. Stadler, Entlastung für St. Pölten gäbe es erst, wenn die S34 als Teil einer noch zu errichtenden Westumfahrung den Verkehr binde. 

http://www.noen.at/st-poelten/traisental-schnellstrasse-entscheidende-phase-fuer-die-s-34/44.883.098

Diese Hoffnung wird in den UVP Unterlagen der ASFINAG aber herb enttäuscht. Wir zitieren aus 4.1_Bericht_Verkehrsuntersuchung:28.02.2017_REV_B:

Jene Maßnahmenplanfälle in denen die Westtangente St.Pölten bzw. die B334 Umfahrung Wilhelmsburg realisiert werden, wurden, gemäß Besprechungsprotokoll vom 10.08.2015, nicht weiter verfolgt. Nach Aussage des Landes NÖ und der Stadt St. Pölten werden diese Projekte erst deutlich nach dem Jahr 2030 realisiert werden.

Die Weiterführung der Schnellstraße nach Norden oder Süden kommt frühestens nach 2030.

Wir haben damit mit weiteren Belastungen an den Enden der Schnellstraße zu rechnen: In der Stadt St.Pölten und auf der B20 in Wilhelmsburg!

 

Beginn des UVP Verfahrens

Es ist so weit: Die öffentliche Auflage der Umweltverträglichkeitsprüfung hat am 05.04. stattgefunden. 

Planungsunterlagen liegen in den betroffenen Gemeinden auf:

 - St.Pölten
 - Wilhelmsburg
 - Obergrafendorf

Man kann sich also auf der Gemeinde informieren, es geht dabei um ca. 3,5 lfm Ordner. Wer sich vorerst nur einen Überblick verschaffen möchte, dem sei die offizielle Seite des bmvit empfohlen, um sich die Kurzversion anzusehen:

https://www.bmvit.gv.at/verkehr/strasse/autostrasse/s34/verfahren/stpoelten/index.html

Mit 05.04. beginnt eine wichtige Frist zu laufen: Bis 31.05.2017 kann jedermann eine schriftliche Stellungnahme an das bmvit abgeben. Es besteht aber keine Garantie, dass eine solche Stellungnahme auch behandelt wird.

Bis 31.05.2017 können Parteien (im Sinne des UVP Gesetzes) schriftliche Einwendungen gegen das Projekt ebenfalls beim bmvit einbringen.

Bürgerinitiativen (im Sinne es UVP-Gesetzes) können nun gegründet werden, diese haben im Verfahren dann Parteienstellung und können mit einer Unterschriftenliste (mind. 200 Personen) ihre Stellungnahme abgeben.

Planausstellung S34 im VAZ - im Wesentlichen nichts Neues!

Mit der Planausstellung im VAZ vom 05.April 2017 wurde auch der Startschuss für den öffentlichen Teil der UVP gesetzt.

Wie gewohnt wurde die Veranstaltung nur ganz kurzfristig beworben, entsprechend wenige Besucher waren anwesend. Wie schon in den Jahren zuvor, wurden Pläne der einzelnen Fachbereiche aufgehängt. Davor standen die Spezialisten der Bereiche um den Interessierten Rede und Antwort zu stehen.

Inhaltlich hat sich das Projekt nicht sehr viel geändert: Immer noch wird eine dramatische wirtschaftliche Entwicklung der nächsten 20 Jahre vorausgesetzt, die das Projekt S34 rechtfertigen soll.

 

 

UVP S34: Die nächsten Schritte...

Derzeit ist die Umweltverträglichkeitsprüfung für dieses Projekt in Bearbeitung. Das bedeutet, dass die Unterlagen der ASFINAG von einer Gruppe im Verkehrsministerium geprüft werden. 

Wenn die Planungsarbeiten korrekt und entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen durchgeführt wurden, können diese Unterlagen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die UVP wird veröffentlicht - zumindest in den betroffenen Gemeinden St.Pölten und Wilhelmsburg müssten die Unterlagen dann zur Einsicht aufgelegt werden. 

Damit beginnt dann auch eine Frist zur Stellungnahme zu dieser UVP zu laufen. Dabei geht es nicht darum, die Sinnhaftigkeit oder etwaige Alternativen zum Straßenbau zu hinterfragen. Es soll eine Prüfung auf die rechtlichen Rahmenbedingungen erfolgen. 

Aktuell plant das bmvit die Veröffentlichung der Unterlagen noch im Jahr 2017 - wir sind gespannt!

Wie kann man den stockenden Berufsverkehr vermeiden?

  - Durch Straßensperren!

Was zunächst paradox klingt ist mathematisch begründbar und wird in vielen Bereichen von Netzwerken Realität. Es gibt diesen Effekt auch im Straßenverkehr.

Stadtpolitiker mussten Straßen sperren, ein Verkehrschaos wurde befürchtet, ist aber nicht eingetreten. Im Gegenteil!

lesen Sie mehr...

Der Kaufvertrag für das 140 Hektar Areal bei St.Pölten ist weiter nicht genehmigt, schreibt die NÖN in der aktuellen Ausgabe vom 18.08.2015. Damit sind im Fall des Baus einer S34 auch die Ausgleichsflächen für die Landwirte nicht klar geregelt.

hier zum Artikel....

USA: Kosten der Mobilität für die Allgemeinheit

Da glaubt man immer, jenseits des Atlantik gäbe es keine anderen Verkehrsmittel als das Auto. Dem ist nicht so: Eine Untersuchung hat sich die Kosten für die Benutzung verschiedener Verkehrsmittel angesehen. Vor Allem:

  • Kosten für den Einzelnen
  • Kosten für die Allgemeinheit

 Zu diesem sehr interessanten Artikel geht es hier...

UVP in vollem Gang: Öffentliche Auflage im Herbst 2015

Die UVP über das Straßenbauprojekt S34 ist in vollem Gang: im Verkehrsministerium werden die Unterlagen der ASFINAG auf Vollständigkeit und Inhalt geprüft. Danach wird eine die Umweltverträglichkeits-Erklärung abgeben. 

Damit wird bestätigt, dass die Schnellstraße allen gesetzlichen Erfordernissen und Richtlinien entspricht. Diese Erklärung wird öffentlich aufgelegt, damit werden erstmalig auch alle Unterlagen zur Planung der S34 öffentlich zugänglich gemacht.

Mit der öffentlichen Auflage beginnt auch eine 6-wöchige Frist, innerhalb derer Parteien Einsprüche und/oder Stellungnahmen abgeben dürfen.

Laut Informationen aus dem Verkehrsministerium ist mit der Auflage der UVP im Herbst 2015 zu rechnen.

ASFINAG: Mehr Autos nach St.Pölten

Die ASFINAG fungiert bekannter Maßen als Projektreiber für die S34. Als oberstes Ziel wird auf der ASFINAG-Webseite genannt:

Verbesserung der Erreichbarkeit des NÖ Zentralraums und der Landeshauptstadt St.Pölten....

Das bedeutet: das Ziel ist, dass Autos besser nach St.Pölten kommen können. Dass die Anzahl der Fahrten dabei zunehmen wird, nehmen die Planer in Kauf.

Wir finden es in Zeiten wie diesen eine verfehlte Verkehrspolitik, wenn Millionen EUR in den Straßenbau gepumpt werden, gleichzeitig wird der öffentliche Verkehr vernachlässigt. Das Beispiel der Haltestellenschließungen im Traisental zeigt es deutlich: Die Fahrten aus dem Umland nach St.Pölten sollen in Zukunft mit dem Auto stattfinden.

TU Wien prüft Erfordernis der S34: Bau nicht gerechtfertigt!

Wir haben das Verkehrsinstitut der TU Wien beauftragt, die aktuellen Verkehrszahlen zu mit denen der ASFINAG - Prognose aus dem Jahr 2005 (1. Strategische Prüfung S34) zu vergleichen.

Dieses Statement kommt zum Schlusssatz, dass die Entwicklungen im Verkehrssystem den Bau der S34 nicht rechtfertigen.

Die S34 wird nun weiter geplant und dann gebaut, weil Abgeordnete zum NR es so bestimmt haben. Die fachliche Expertise spricht aber dagegen.

mehr...

 

An vier Haltestellen der Traisentalbahn kann man ab 14. Dezember 2014 nur noch dem Zug nachsehen....

lesen Sie mehr...

Nicht nur Einsprüche die einige Instanzen zu durchlaufen haben, sondern auch nicht allzu rosige Budgetsituationen sollen Grund für die Verschiebung des S34-Baus von St. Pölten Richtung Wilhelmsburg. Der ursprüngliche Baustart im heurigen Jahr ist ins Wasser gefallen und wird vorausichtlich auf 2017 verschoben.

lesen Sie mehr...

Ohne die mutigen und entschlossenen Initiativen aus der Bevölkerung hätte Österreich heute ein gefährliches Atomkraftwerk. Ohne den Widerstand des Volkes wären die letzten Donauauen östlich von Wien verschwunden, hätte die Gentechnik unsere Felder verunreinigt und...

ORF NÖ Beitrag zur Pressekonferenz...

Geplante Schnellstraße S34 ein Schildbürgerstreich

Eine neue Autobahn mit Anbindung an Transitstrecken zu bauen und die Zerstörung von wertvollen Natur- und Ackerflächen in Kauf zu nehmen, ist ja nicht besonders intelligent.

In unmittelbarer Nähe von Wohngegenden eine Schnellstraße zu bauen, mit dem Ziel, mehr Verkehr nach St.Pölten zu bringen ist unverständlich.

800m von St.Pölten Süd entfernt ein Autobahnkreuz zu errichten, das niemand braucht, kann kein Ergebnis von zukunftsorientierter Planung sein.

Ob die Planer dieses Projektes vielleicht einen Bezug zu Schilda haben, fragen sich die Grünen.

lesen Sie mehr...

Eine neue Brücke im Süden von St. Pölten soll das dortige Industriegebiet mit der künftigen S34 verbinden. Die S34 ist allerdings vorläufig nur ein Fragment des ursprünglichen Plans.

lesen Sie mehr...

Die UVP für die Traisental-Schnellstraße (S34) steht bevor und trotz angespannter Budgetsituation nimmt die Politik diese „Millionenverschwendung“ in Kauf. Die Asfinag verteidigt den Bau, der sich allerdings verzögert hat und nun erst 2015 beginnen soll.

lesen Sie mehr...

Herausragendes Beispiel für schlechte Verkehrsplanung!

Einmal im Jahr verleiht die Plattform für nachhaltige Mobilität die Verkehrshimbeere an ein Projekt, das in besonderer Weise zeigt, wie Verkehrsplanung NICHT aussehen soll!

Eine zehnköpfige Fachjury hat diesmal entschieden, dass das vormoderne Megaprojekt S34 bei St. Pölten in herausragender Weise diese Kriterien erfüllt und der ASFINAG für dieses Projekt die Verkehrshimbeere 2013 verliehen!

Lesen Sie mehr...

Stickoxidwerte in St. Pölten auch im Vorjahr überschritten!

Stickoxide schädigen die Atemwege und können Lungenerkrankungen verursachen. Hauptverursacher dieser Luftschadstoffe ist der Verkehr. Nun liegen die Messwerte aus dem Jahr 2012 auch für St.Pölten vor: 

Mit einem Jahresmittelwert von 34 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft wurde der als gesundheitsschädlich eingestufte Grenzwert von 30 deutlich überschritten.

Den Verantwortlichen scheint das egal zu sein, die Politik hält am Bau der S34 fest, was in Summe zu mehr Autoverkehr in und um St.Pölten führt.

Die Schadstoffbelastung macht nicht vor der Stadtgrenze halt sondern wird durch die Westwindlage der neuen Schnellstraße in der Landeshauptstadt weiter steigen.

Zur Studie...

 

 

Kaum einer zweifelt mehr daran, dass die Traisental-Schnellstraße S34 gebaut wird. In der kommenden Woche startet das UVP-Verfahren, 2015 sollen die Bagger auffahren.

Lesen Sie mehr...

Für die Traisentalschnellstraße wird zu Jahresende die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) eingeleitet, teilte die ASFINAG mit. Die Strecke sei ein wichtiges Projekt.
Lesen Sie mehr...

Der Baubeginn der S34, von St.Pölten nach Wilhelmsburg samt großer Anbindung an die Westautobahn rückt näher. Trotz heftiger Gegnerschaft steht die Umweltverträglichkeitsprüfung ab Ende Dezember ins Haus.....
Lesen sie mehr...

... auch deshalb ist der Bau einer weiteren Schnellstraße eine unsinnige Entscheidung!

Durch den Bau der S34 sind viele bedrohte Tierarten in Gefahr: Durch die Jahrzehnte lange Nutzung des Panzerübungsplatzes ist ein Naturjuwel besonderer Güte entstanden.

Lesen Sie mehr.... 

Sie nennen sie "Die unendliche Geschichte der S34, seit über 30 Jahren beschäftigt uns diese Straße schon....."

 

Video auf YouTube

Der komplette Verlauf der geplanten S34 wurde visualisiert und als Video auf YouTube gestellt. Sehr deutlich erkennt man den enormen Flächenverbrauch des Projektes....

Die dargestellte Strecke entspricht dem Planungsstand, mit dem die ASFINAG im Herbst/Winter 2013 auch die UVP auflegen wird.

Das Video startet mit Blick von Wilhelmsburg nach Norden und überfliegt dann den ganzen Verlauf bis zur B1 ....

15.02.2013

Präsentation der aktuellen Verkehrsuntersuchung

Stimmen die ASFINAG Prognosen für den Verkehr in St. Pölten? 

DI Dr. Harald Frey forscht am Institut für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik an der TU Wien.  Er hat sich die Prognosen und Pläne zur S34 angesehen und die Ergebnisse öffentlich präsentiert.

Die Prognosen der ASFINAG, zur Rechtfertigung des Baus der S34 treffen nicht ein. 

> mehr ...

Die Grünen haben am Europaplatz in St. Pölten ihr Nein zur geplanten Traisentalschnellstraße bekräftigt. Mit Sprüchen wie ?"Dicke Luft durch feinen Staub" und "Schnell noch ein Atemzug - Die S 34 kommt" und „365-Euro-Ticket statt 120-Millionen-Straße“ 

lesen sie mehr....

 

29.11.2012

Kurier: Kämpfen bis zum Schluss

Diese Scheinheiligkeit ist für mich unerträglich.“ Die Landwirtin ist ebenso ein Grund-Opfer der S 34 wie Gottfried Kern aus St. Georgen. „Was hier geschieht, ist menschenverachtend und naturzerstörend.“

lesen Sie mehr...

bmvit Prognose 2025: Verkehrsleistung stagniert langfristig!

Die Mobilitätsansprüche der BürgerInnen sind im Wandel - weg vom Auto hin zu mehr Flexibilität, was auch die steigende Auslastung öffentlicher Verkehrsmittel verdeutlicht. Mit ein Hintergrund dieser Entwicklung: der stetig steigende Benzinpreis.

Die aktuelle Verkehrsprognose 2025 des BMVIT macht deutlich, dass die Verkehrsleistung langfristig stagniert und zeigt, dass es keine weitere Steigerung des Verkehrsaufkommens geben wird. 

Link zum bmvit-Artikel....

Unterzeichnen Sie die Online Petition gegen die S34!

Werden Sie aktiv:

Wir fordern: Kein neues Voralpenkreuz an der A1 bei St.Pölten!
Unterstützen Sie uns und unterzeichnen Sie die Online Petition unter

http://www.avaaz.org/de/petition/Stoppt_die_S34/?ctRkFdb

Es geht schon los, bevor noch eine UVP stattgefunden hat:

Die ASFINAG tritt an die Grundeigentümer heran, für Probebohrungen und Schürfungen müssen Grundstücke abgetreten werden, egal, ob man die S34 möchte oder nicht.

Selbst vor Enteignungen schreckt man nicht zurück!

mehr...

21.06.2012

Probebohrungen für Autobahnknoten

Grund und Boden sind Ressourcen, die nicht nachwachsen!

Die ASFINAG möchte auf den Grundstücken, die später für die Schnellstraße benötigt werden, jetzt Probebohrungen und -baggerungen durchführen. Schon im Jänner/Februar haben viele Grundeigentümer die Zustimmung dazu verweigert!

Für betroffene Landwirte der Region ist dieses Projekt sehr heikel bis existenzbedrohend. Alleine der Autobahnknoten der S34 würde über 11 Hektar Fläche beanspruchen, Ausgleichsflächen in der notwendigen Qualität eines Ackerbodens und unmittelbaren Nähe zu den Betrieben stehen nicht zur Verfügung.

In Umbruchs- und Krisenzeiten wie diesen, vertrauen viele Menschen der Wertigkeit von Grund und Boden. Das Grundstück als sichere Anlageform liegt voll im Trend. Warum wird gerade von Landwirten verlangt, sich von ihrem Besitz gegen geringe Gebühr zu trennen?

Nun hat die Projektleitung der ASFINAG nochmals die Grundeigentümer angeschrieben und Geld für die Zustimmung zu Probebohrungen in Aussicht gestellt. Verhandlungsgeschickt beweist die Projektleitung allemal: Es werden die Grundeigentümer nun zu Einzelgesprächen vorgeladen, ein gemeinsames Vorgehen der Betroffenen soll mit allen Mitteln verhindert werden.

24.05.2012

Österreich wird zubetoniert - St. Pölten ist mit dabei!

Kurier: Umwelt-Alarm: So wird Österreich zubetoniert

Neue Straßen, Einkaufszentren, Einfamilienhäuser: Täglich verschwindet die Fläche von 21 Fußballfeldern. Bauern schlagen Alarm. 

>> Hauptartikel im Kurier